Sponsoren

Diese Sponsoren unterstützen derzeit den VfL Sindelfingen

1001 spiele

Informationen zum Sponsorenpool

Presse | Fußball (Frauen) | 09.05.2016

Konhäuser ärgert den VfL Sindelfingen

Bei den Sindelfinger Zweitliga-Fußballerinnen ist die Luft offenbar raus. Beim FSV Hessen Wetzlar unterlagen die Schützlinge von Trainer Saban Uzun.

Rebecca Konhäuser brachte die Gastgeberinnen bereits in der 5. Minute in Führung. Gegen ihren Schuss aus 16 Metern war VfL-Torfrau Besarta Leci chancenlos. Sindelfingen brauchte ein paar Minuten, um diesen Schock zu verdauen. Doch mit zunehmender Spieldauer fanden die Blau-Weißen besser in die Partie. Doch Zählbares sprang dabei bis zur Pause nicht heraus.

Im Gegenteil: In der 56. Minute trifft Rebecca Konhäuser nach einer Ecke aus kurzer Distanz zum 2:0. Damit war die Partie entschieden. Der VfL mühte sich in der letzten halben Stunde vergeblich, traf dabei zweimal die Latte und stand am Ende mit leeren Händen da. –phi–

Keine Punkte in Wetzlar: VfL-Trainer Saban Uzun. Bild: Photo 5

Presse | Fußball (Frauen) | 07.05.2016

VfL-Frauen in Wetzlar gefordert

Die 1:2-Heimniederlage gegen den SV Weinberg war ärgerlich für die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen. Am Sonntag im Auswärtsspiel bei Hessen Wetzlar (Anpfiff 14 Uhr) ist deshalb Wiedergutmachung bei den Blau-Weißen angesagt. Trainer Saban Uzun war am vergangenen Sonntag angefressen: „Wir hatten eigentlich alles im Griff, bringen den Gegner aber mit eigenen Fehlern erst in Spiel.“

Das soll nicht noch mal passieren. Mit einem Sieg in Wetzlar könnte Sindelfingen nach Punkten wieder mit dem württembergischen Rivalen Crailsheim gleichziehen und Werbung für das Heimspiel gegen den FC Bayern München II (Sonntag, 15. Mai) machen. –phi-

Presse | Fußball (Frauen) | 02.05.2016

Uzun-Elf verspielt Pausenführung

Die Luft scheint bei den Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen raus zu sein. Nach geglücktem Klassenerhalt am vergangenen Wochenende unterlag die Mannschaft von Saban Uzun und Alexander Schick dem SV Weinberg trotz Pausenführung mit 1:2.

Der Coach des VfL Sindelfingen sprach nach dem Schlusspfiff von „einer ärgerlichen Niederlage. Wir hatten eigentlich alles im Griff, bringen den Gegner aber mit eigenen Fehlern erst ins Spiel.“

In der ersten Halbzeit merkte man den Gastgeberinnen eine gewisse Leichtfüßigkeit an. Der Klassenerhalt, den der VfL am vergangenen Spieltag beim 1. FFC Frankfurt II dank eines 1:0-Sieges klar gemacht hatte, wirkte befreiend, so dass das Bällchen ansehnlich durch die eigenen Reihen lief. Chancen ließen auch nicht lange auf sich warten, die beste vergab Stefanie Grimm in der 32. Minute. Nach klasse Vorlage von Joy Strähle traf Grimm aber nur die Latte. Die Sindelfinger Überlegenheit führte in der 39.Minute folgerichtig zum 1:0. Nach feiner Einzelleistung traf Winter-Zugang Ashleigh Shim zur Sindelfinger Führung.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich dann aber das Blatt. Die Fehlerquote bei den Sindelfingerinnen stieg, proportional dazu auch die Chancen für den Gegner. So kam Weinberg bereits in der 49. Minute zum Ausgleichstreffer. Athanasia Moraitou fälschte eine gegnerische Flanke genau vor die Füße von Nina Heisel ab. Die SVW-Kapitänin hatte keine Mühe den Ball aus drei Metern über die Torlinie zu schieben – 1:1.

Das Momentum hatte sich gedreht. Weinberg, das auf dem unteren Relegationsplatz noch um den Ligaverbleib kämpft, nutzte fortan die Lücken und stürzte die VfL-Abwehr von einer Verlegenheit in die nächste. So verhinderte Sindelfingens Torhüterin Besarta Leci in der 53. Minute gegen Nina Heisel genauso das 1:2 wie auch in der 65.Minute gegen Annika Kömm. Auf der anderen Seite verpasste aber auch Ashleigh Shim zwei Minuten später nach Traumpass von VfL-Kapitänin Anja Selensky den möglichen Führungstreffer. Die gegnerische Torhüterin bereits umspielt, schoss Shim aus spitzem Winkel am Tor vorbei. Das rächte sich in der 78. Minute: Besarta Leci eilte aus ihrem Gehäuse, klärte aber genau auf Nina Heisel, die mit einem Lupfer aus 20 Metern ins verwaiste Tor traf – 1:2. Saban Uzun: „Weinberg hatte den größeren Willen. In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, danach kam nicht viel. Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben.“

VfL Sindelfingen: Leci, Grimm, Moraitou, Siegle, Spengler, Bosnjak, Rilling, Strähle, Selensky, Weinhardt (49. Minute Bogenschütz), Shim

Ashleigh Shim (blaues Trikot) erzielte das zwischenzeitliche 1:0 für den VfL. Am Ende musste sich Sindelfingen dem SV Weinberg aber mit 1:2 beugen. Bild: Photo 5

Presse | Fußball (Frauen) | 29.04.2016

Karrierehöhepunkt gegen Deutschland

Einen großen Traum hat sich Matea Bosnjak mit dem Debüt in der kroatischen A-Nationalmannschaft bereits erfüllt, viele weitere will die Zweitligaspielerin des VfL Sindelfingen in den kommenden Jahren folgen lassen. Einer davon ist die Teilnahme an der Europameisterschaft 2017 in den Niederlanden.

In der Qualifikationsgruppe 5 rangiert die kroatische Auswahl derzeit auf Platz drei. Deutschland steht als Gruppensieger bereits fest, dahinter streiten sich Ungarn, Kroatien und Russland um den zweiten Rang, der ebenfalls zur Teilnahme an der Europameisterschaft im kommenden Jahr in den Niederlanden berechtigen würde. Matea Bosnjak macht keinen Hehl daraus, dass sie in Holland dabei sein will – und das trotz erst zwei Länderspielen in der A-Nationalmannschaft. „Ich habe zwar erst vor Kurzem mein Debüt gegeben, aber ich will da nicht mehr weg“, stellt sie mit einem Lachen unmissverständlich klar. „Eine ganz besondere Ehre“ sei es für die bosnische Kroatin, für ihr Heimatland auflaufen zu dürfen.

Dass die erst 18-Jährige ihren Weg gehen wird, davon ist auch Saban Uzun fest überzeugt. Der Zweitliga-Trainer des VfL Sindelfingen bezeichnet seine Mittelfeldakteurin als „sehr talentiert. Allerdings reicht das alleine nicht aus. Matea hat definitiv das Potenzial für die 1. Bundesliga, dafür muss sie aber noch professioneller werden – in allen Bereichen.“ Vor allem ihre körperliche Präsenz beeindruckt den VfL-Trainer. Mit einer Einschränkung: „Matea muss ihre Aggressionen auf dem Platz zügeln. Zwei Mal Gelb-Rot in dieser Saison spricht für eine gewisse Frustration auf dem Platz. Das muss sie besser kanalisieren, denn dadurch schadet sie der Mannschaft.“

Durch ihr forsches Auftreten hat die defensive Mittelfeldspielerin beim VfL Sindelfingen aber sofort Fuß gefasst. Anpassungsschwierigkeiten hatte Matea Bosnjak im vergangenen Sommer keine, als sie vom SV Alberweiler, mit dem sie von der Verbandsliga in die Oberliga aufgestiegen war, nach Sindelfingen wechselte. Für sie war es der nächste logische Schritt, auch wenn sie zu Beginn etwas offensiver eingesetzt wurde. „Mit ihrer Schussstärke kann sie definitiv auch weiter vorne spielen“, sagt Saban Uzun.

Sich selbst sieht Matea Bosnjak aber in der Sechser-Position: „Da habe ich das Spiel vor mir und kann meine Zweikampfstärke ausspielen.“ Auch in der kroatischen Juniorinnen-Auswahl nahm die Schülerin des Stuttgarter Schickhardt-Gymnasiums die defensive Mittelfeldposition ein und avancierte dort sogar zur Kapitänin. Ein Aufrücken in den A-Kader war somit nur eine Frage der Zeit. Vor drei Wochen war es dann so weit: Im EM-Qualifikationsspiel in Ungarn durfte Matea Bosnjak in der 67. Minute auf Anweisung von Nationaltrainer Zvonimir Kolak aufs Feld. Dass Kroatien die Partie mit 0:2 verlor, ärgerte die 18-Jährige: „Dadurch haben wir im Kampf um Gruppenplatz zwei an Boden verloren.“

Vier Tage danach folgte dann der bisherige Karrierehöhepunkt der in Blaubeuren aufgewachsenen Mittelfeldspielerin. In Osnabrück gegen Deutschland durfte Matea Bosnjak ab der 61. Minute ran. „Gegen Dzsenifer Marozsan, Anja Mittag oder Alexandra Popp spielen zu dürfen war der Hammer.“ Dass diese Partie ebenfalls mit 0:2 verloren wurde, wertete Matea Bosnjak hingegen als Erfolg: „Früher haben wir gegen Deutschland mit 0:8 verloren. Dieses 0:2 gegen den amtierenden Europameister ist für uns aber wie ein kleiner Sieg.“ Der kroatischen EM-Teilnahme stehen nun noch zwei Mal die Russinnen im Weg. Am 6. Juni in Zagreb und am 20. September in Moskau wird das zweite Gruppenticket ausgespielt.

So klare Vorstellungen die 18-Jährige in Bezug auf ihre Nationalmannschaftskarriere auch hat, ihr weiterer Werdegang auf Klubebene ist noch nicht ganz geklärt. „Ich fühle mich beim VfL superwohl, aber die Planungen sind eben noch nicht ganz abgeschlossen“, sagt Matea Bosnjak. „In den kommenden Wochen wird sich das aber klären.“

Der Unterstützung des Sindelfinger Trainerduos Saban Uzun und Alexander Schick darf sich Matea Bosnjak aber sicher sein. „Die Gespräche laufen. Wir wollen sie unbedingt hier bei uns behalten. Und wir sind fest davon überzeugt, dass ein weiteres Jahr in Sindelfingen ihrer Entwicklung sehr guttun würde.“

Die 1. Bundesliga bleibt das erklärte Ziel der 18-Jährigen. „Am Liebsten wäre mir natürlich ein Aufstieg mit Sindelfingen“, sagt Matea Bosnjak. „Leider schaffen wir das diese Saison nicht mehr. Insgesamt haben wir uns aber nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut geschlagen. Nur die Anzahl der Punkte stimmt nicht mit unserer Leistung überein.“

Info

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen um Kroatiens Neu-Nationalspielerin Matea Bosnjak treffen am Sonntag im Floschenstadion auf den Tabellenzehnten SV Weinberg. Spielbeginn ist um 14 Uhr.

Mag es, wenn es zur Sache geht: VfL-Spielerin Matea Bosnjak (links) hat in Sindelfingen schnell Fuß gefasst und feierte neulich auch ihr Debüt in der kroatischen A-Nationalmannschaft. Bild: Photo 5/A

Presse | Fußball (Frauen) | 25.04.2016

Gina Rilling schießt den VfL zum Sieg

Die Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben bei der Reserve von Rekordmeister FFC Frankfurt drei Punkte entführt. Die Sindelfingerinnen setzten sich am Main mit 1:0 durch. Den entscheidenden Treffer besorgte Gina Rilling mit einem Heber über die Frankfurter Torhüterin Isabel Bauer in der 68. Minute. Mit dem Erfolg zogen die Sindelfingerinnen in der Tabelle am FFC Frankfurt vorbei und belegen nun Platz sieben – sehr zur Freude von Coach Saban Uzun und seinem Co-Trainer und Sportlichen Leiter, Alexander Schick, die ihre Verträge vergangene Woche verlängert hatten (die SZ/BZ berichtete). Kommenden Sonntag empfängt der VfL um 14 Uhr den SV Weinberg im heimischen Floschenstadion. –sm–/Bild: Photo 5/A

Presse | Fußball (Frauen) | 18.04.2016

Aufstiegskandidat ist zu stark

Die Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben den voraussichtlichen Erstliga-Aufsteiger Borussia Mönchengladbach geärgert, mussten sich letztlich aber doch klar mit 0:3 geschlagen geben.

Im ersten Spielabschnitt agierte der VfL Sindelfingen mit dem bis dato Tabellendritten auf Augenhöhe und hätte schon nach acht Minuten in Führung gehen können. Eine Flanke von Jana Siegle streichelte Ashleigh Shim per Kopf am Tor vorbei. Fünf Minuten später probierte es Carina Spengler nach einem Eckball ebenfalls per Kopf, dieses Mal gegen die Laufrichtung der Gladbacher Torhüterin Jasmin Hamann. Der Ball wurde aber vor der Torlinie von einer gegnerischen Spielerin geklärt.

Die Anfangsphase machte Mut, jedoch fanden die Gäste mit fortlaufender Spielzeit besser in die Partie und gingen noch vor dem Pausenpfiff in Führung. VfL-Kapitänin Anja Selensky vertändelte im Spielaufbau den Ball. Kelly Simons leitete weiter auf Jule Dallmann, die das Spielgerät nur noch über die Linie drücken musste – 0:1. „Das war ein Spielaufbaumuster, das wir nicht haben wollten“, ärgerte sich Sindelfingens Trainer Saban Uzun.

Nach Wiederanpfiff waren die Gastgeberinnen gewillt, den Rückstand wettzumachen, allerdings fehlte es dem VfL gestern an der notwendigen Durchschlagskraft. Das Aufbäumen des VfL war praktisch in der 52. Minute beendet, als Nadja Pfeiffer aus der Drehung Torhüterin Besarta Leci zur 2:0-Gästeführung tunnelte.

Der VfL ließ sich auch danach nicht hängen, jedoch verpufften viele im Ansatz gute Aktionen aufgrund der mangelnden Konsequenz. In der Nachspielzeit machte die Borussia den Deckel drauf: Nadja Pfeiffer erzielte den 3:0-Endstand. Saban Uzun: „Nach gutem Beginn sind wir nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen. Der Gladbacher Sieg geht am Ende vollauf in Ordnung.“

VfL Sindelfingen: Leci, Bogenschütz, Strähle (20. Minute Schlipf), Spengler, Siegle (82. Minute Tarmann), Rilling, Selensky, Weinhardt, Moraitou, Grimm, Shim

Stefanie Grimm (links) und der VfL Sindelfingen stemmten sich der Borussia Mönchengladbach entgegen, konnten die 0:3-Niederlage aber nicht verhindern. Bild: Zvizdiç

Presse | Fußball (Frauen) | 16.04.2016

VfL-Frauen erwarten Mönchengladbach

Nach knapp drei Wochen nimmt die 2. Fußball-Bundesliga der Frauen wieder den Spielbetrieb auf. Der VfL Sindelfingen trifft dabei auf den Tabellendritten Borussia Mönchengladbach. Auf Matea Bosnjak muss VfL-Trainer Saban Uzun in dieser Partie allerdings verzichten. Die kroatische Nationalspielerin kam am Dienstag im Fernsehen groß raus. Sie wurde im EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland in der 61. Minute eingewechselt, an der 0:2-Niederlage der Kroatinnen konnte aber auch die Sindelfingerin nichts mehr ändern. Morgen gegen Mönchengladbach (14 Uhr) fehlt Matea Bosnjak Gelb-Rot gesperrt. –z–

Presse | Fußball (Frauen) | 11.04.2016

Klare Sache für die B-Juniorinnen des VfL

Die B-Juniorinnen des VfL Sindelfingen haben ihr Bundesliga-Heimspiel gegen Schlusslicht Wacker München deutlich mit 3:0 gewonnen. Die Treffer von Lea Egner (2) und Julia Rudolph fielen allesamt vor der Pause. Durch den fünften Saisonsieg kletterte der VfL-Nachwuchs in der Tabelle auf Platz sechs (Bericht folgt). –z–

Presse | Fußball (Frauen) | 29.03.2016

Die Uzun-Elf setzt ein Ausrufezeichen

Na also, geht doch: Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen können auch gegen Spitzenteams gewinnen. Am Ostermontag war die Uzun-Elf beim Tabellenvierten 1. FC Saarbrücken mit 2:1 Toren erfolgreich. In der 21. Minute gingen die Blau-Weißen im Saarland durch einen Treffer von Gina Rilling mit 1:0 in Führung. Bereits 15 Zeigerumdrehungen später glichen die Gastgeberinnen zum 1:1 aus. Saarbrückens Tamara Tröster war erfolgreich. Kurz vor der Pause legten die Gäste nach. In der 44. Minute markierte Sindelfingens Ashleigh Jerise Shim den Treffer zum 1:2. In der zweiten Hälfte setzte sich die Partie zweier Teams auf Augenhöhe fort. Zahlreiche Eckbälle konnten die Saarländerinnen aber nicht zu nennenswerten Torchancen ummünzen. Zu allem Überfluss bekam die eingewechselte Sindelfingerin Matea Bosnjak in der 72. Minute die Gelb-Rote Karte gezeigt. In Unterzahl schaukelte das Gästeteam den 2:1-Auswärtserfolg über die Zeit und setzte mit dem Erfolg beim Tabellenvierten ein Ausrufezeichen.

VfL Sindelfingen: Leci, Bogenschütz, Shim (ab 90. + 1. Minute Tarmann), Strähle, Rilling, Selensky (ab 84. Minute Schlipf), Weinhardt, Siegle, Moraitou, Grimm (ab 59. Minute Bosnjak), Spengler – z –

Jana Siegle und die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen siegten in Saarbrücken mit 2:1. Bild: Photo 5/A

Presse | Fußball (Frauen) | 26.03.2016

Die schwarze Serie des VfL

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen tun sich gegen Teams aus der oberene Tabellenhälfte schwer. Das sind nicht gerade die besten Voraussetzungen für das Auswärtsspiel am Ostermontag (14 Uhr) beim Vierten in Saarbrücken. Dort will VfL-Coach Saban Uzun diese Serie beenden. –phi– /bild: Phot0 5/A

Presse | Fußball (Frauen) | 21.03.2016

Fehler leitet Niederlage ein

Die Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben es nicht geschafft, dem Zweitliga-Spitzenreiter TSG 1899 Hoffenheim II die erste Saisonniederlage zuzufügen. Am Ende musste sich der VfL mit 0:3 geschlagen geben.

Es lief die 16. Minute, als die Partie, so Trainer Saban Uzun, die entscheidende Wende zugunsten der Gäste nahm. Ein an- sich harmloser Ball kullerte auf VfL-Torhüterin Besarta Leci zu. Die war sich aber mit Mitspielerin Jana Siegle uneinig, wer denn nun den Ball klären beziehungsweise aufnehmen sollte. Jana Beuschlein sprintete dazwischen und markierte das 1:0 für die TSG 1899 Hoffenheim II. „Das war ein katas-trophaler Fehler von uns, was dem Gegner dann voll in die Karten gespielt hat“, ärgerte sich Sindelfingens Trainer Saban Uzun.

Seine Elf rappelte sich nach dem kapitalen Schnitzer aber schnell auf und bestimmte fortan das Spiel. In der 21. Minute kombinierte sich der VfL durch die Hoffenheimer Abwehr, jedoch konnte Gina Rilling die tolle Vorarbeit von Madlen Weinhardt frei stehend nicht zum Ausgleich nutzen. Auch zehn Minuten später versuchte es Gina Rilling, zielte aber aus 15 Metern am Tor vorbei. Ganz nah dran am 1:1 war der VfL dann in der 36. Minute. Sindelfingens Kapitänin Anja Selensky steckte perfekt auf Ashleigh Shim durch, allerdings zielte die Stürmerin etwas zu genau und traf nur den Pfosten.

Die knappe Führung der Gäste entsprach nicht der gezeigten Leistung, der VfL stellte das bessere Team. Das aber nur bis zur 52.Minute. Dann bediente Selina Häfele ihre Mitspielerin Jule Bäcker, die eiskalt auf 2:0 stellte. Sechs Minuten später war die Partie vollends entschieden. Ein Freistoß der ehemaligen Sindelfingerin Maximiliane Rall von der linken Seite rutschte an Freund und Feind vorbei zum 3:0 ins Tor. Dabei blieb es. Saban Uzun: „Generell waren wir nicht kompakt genug, um das Spiel gewinnen zu können.“

VfL Sindelfingen: Leci, Strähle, Bogenschütz, Spengler, Siegle (57. Minute Moraitou), Rilling (72. Minute Tarmann), Weinhardt, Selensky, Bosnjak, Grimm (46. Minute Schlipf), Shim

Für Ashleigh Shim und den VfL Sindelfingen war gegen die Erstliga-Reserve der TSG Hoffenheim nichts zu holen. Bild: Photo 5/A

Presse | Fußball (Frauen) | 19.03.2016

Hohe Hürde für die VfL-Frauen

Die 0:4-Pleite am vergangenen Sonntag im württembergischen Derby beim TSV Crailsheim haben die Sindelfinger Zweitliga-Fußballerinnen abgehakt. Leichter wird es für die Schützlinge von Trainer Saban Uzun allerdings nicht. Am morgigen Sonntag um 14 Uhr empfängt der VfL Tabellenführer TSG Hoffenheim II. Das Team aus dem Kraichgau gewann am vergangenen Wochenende das Spitzenspiel gegen den FC Bayern München II mit 3:1 und reist daher mit viel Selbstvertrauen an. Am Oster-Wochenende macht die 2. Bundesliga Pause. Mit einem Erfolgserlebnis im Rücken macht den Sindelfingerinnen die Eiersuche sicherlich doppelt Spaß. –phi–

Presse | Fußball (Frauen) | 14.03.2016

45 bittere Minuten für Sindelfingen

Die Siegesserie der Sindelfinger Zweitliga-Fußballerinnen ist gestern Nachmittag gerissen. Im württembergischen Derby beim TSV Crailsheim setzte es gestern eine 0:4-Niederlage.

Der VfL wurde im Schönebürgstadion kalt erwischt. Bereits in der 2. Minute musste Besarta Leci das erste Mal den Ball aus dem eigenen Netz fischen. Luisa Scheidel hatte getroffen. In der 18. Minute folgte der nächste Nackenschlag für das Team von Trainer Saban Uzun. Carolin Riegel erhöhte auf 2:0 für Crailsheim.

Aber es kam noch schlimmer: In der 38. Minute kassierten die Blau-Weißen das 0:3 durch Claudia Nusselt und 120 Sekunden später gar das 0:4 durch Luisa Scheidel. Zum Glück für den VfL Sindelfingen pfiff Schiedsrichterin Annette Hanf kurz danach zur Pause.

Im zweiten Abschnitt war Crailsheim weiter das spielbestimmende Team. Vom VfL Sindelfingen war in der Offensive fast nichts zu sehen. Doch immerhin brannte auch hinten nichts mehr an. So blieb es letztlich beim 0:4. Nach den drei Siegen in Folge zuletzt ist bei den Blau-Weißen Ernüchterung eingekehrt.

VfL Sindelfingen: Leci, Kronmüller (46. Minute Schlipf), Bogenschütz, Strähle, Rilling, Weinhardt, Siegle, Moraitou (56. Minute Borges), Grimm, Spengler, Shim (73. Minute Tarmann). –phi–

Bereits zur Pause war für Saban Uzun und den VfL die Partie gelaufen. Bild: Photo 5

Presse | Fußball (Frauen) | 12.03.2016

Auf Höhenflug in Hohenlohe

Mit der Empfehlung von drei Siegen in Serie fahren die Sindelfinger Zweitliga-Fußballerinnen morgen zum Auswärtsspiel nach Crailsheim. Das Team aus dem Hohenlohischen überraschte am Wochenende mit einem 2:2 beim Tabellenzweiten FC Bayern München II. Doch mit den neun Punkten aus den letzten drei Spielen muss sich auch der VfL nicht verstecken. Spielbeginn in Crailsheim ist um 14 Uhr. –phi–

Presse | Fußball (Frauen) | 09.03.2016

Drei Siege geben drei freie Tage

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen durften sich zuletzt über ein freies Wochenende freuen. Das hatten sie sich auch redlich verdient, schließlich gewannen die Blau-Weißen bisher alle drei Rückrundenspiele. Damit ist die Abstiegsgefahr erst mal gebannt.

Sindelfingens Trainer Saban Uzun bleibt trotz der maximalen Punkteausbeute gegen Schott Mainz (Endstand 2:0), Alemannia Aachen (3:0) und Würzburg (1:0) auf dem Teppich. „Wir müssen doch auch den Anspruch als VfL haben, gegen diese Gegner zu gewinnen.“

Dieses Trio steht in der Tabelle geschlossen hinter den Blau-Weißen. Dies gilt auch für den TSV Crailsheim. Bei dem Team aus dem Hohenloischen muss der VfL am Sonntag antreten. „Wir dürfen jetzt nicht übermütig werden. Wir müssen versuchen den Abstand nach unten zu halten“, sagt Saban Uzun.

Für den Sindelfinger Trainer zählt weiter einzig und allein der Klassenerhalt in dieser Saison. „Wir waren in der Vorrunde nicht viel schlechter. Die Mannschaft ist in der Zwischenzeit gereift und kaltschnäuzig geworden. Sie macht in kniffligen Situationen meist das Richtige“, sagt der Sindelfinger Trainer.

Daran haben auch die Winter-Neuzugänge, Madlen Weinhardt und Ashleigh Shim, ihren Anteil. Die junge US-Amerikanerin erzielte bisher drei der sechs VfL-Tore in diesem Jahr.

Fraglich ist, ob der VfL Ashleigh Schim über den Sommer hinaus halten kann. Aber auch der Vertrag von Saban Uzun läuft am 30. Juni aus.

Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung haben noch nicht stattgefunden: „Bisher kam noch niemand auf mich zu.“ Allerdings kann sich Saban Uzun durchaus vorstellen seine Arbeit bei den Blau-Weißen fortzusetzen.

„Wenn es die Abteilungsleitung schafft, die Mannschaft größtenteils zusammenzuhalten und sie es sogar schafft sie gezielt zu verstärken, kann man sich in der kommenden Saison neue Ziele setzen“, sagt Saban Uzun.

Aber das ist Zukunftsmusik. Der VfL-Coach konzentriert sich ganz auf das württembergische Derby am Sonntag beim TSV Crailsheim. „Die Spiele gegen Mainz, Aachen und Würzburg haben den Spielerinnen viele Körner gekostet. Die freien Tage haben der Mannschaft daher sehr gut getan“, sagt Saban Uzun.

Nach dem Gastspiel in Crailsheim trifft der VfL eine Woche später auf Tabellenführer TSG Hoffenheim II. In dieser Partie wird sich zeigen, ob die Sindelfinger Zweitliga-Fußballerinnen auch ein Spitzenteam schlagen können.

Zuvor will Saban Uzun allerdings mit seinen Schützlingen in Crailsheim gewinnen. Das freie Wochenende soll sich schließlich bezahlt machen.

Info

Die vier restlichen Heimspiele des VfL Sindelfingen in dieser Saison: TSG Hoffenheim (Sonntag, 20. März), Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 17. April), SV Weinberg Sonntag, 1. Mai) und FC Bayern München (Sonntag, 15. Mai).

Presse | Fußball (Frauen) | 05.03.2016

Ausrufezeichen im Abstiegskampf

Mit einer geschlossenen und leidenschaftlichen Mannschaftsleistung konnten die U17-Juniorinnen des VfL Sindelfingen ein Ausrufezeichen im Kampf um den Bundesliga-Klassenerhalt setzen und den FFC Frankfurt mit 1:0 schlagen. Das goldene Tor erzielte Isabel Schlipf nach nur drei Minuten. Besonders im ersten Durchgang konnte die Mannschaft des VfL durch Struktur und kompaktes Spiel gegen den Ball überzeugen. Dabei wurden auch immer wieder aussichtsreiche Angriffe gefahren, jedoch ohne Fortune. Jedoch brauchte es auch einen Fußballgott, der an diesem Tag das blau-weiße Trikot trug, denn so rettete zweimal das Aluminium den VfL vor dem Ausgleich. Am Ende ist der Sieg jedoch nicht unverdient, da sich Sindelfingen über die komplette Spielzeit die besseren Chancen herausgespielt hat und an diesem Tag das größere Herz auf den Platz brachte.

Dank des dritten Saisonsiegs verbesserte sich der VfL auf den sechsten Tabellenplatz. Heute müssen die Sindelfingerinnen um 13 Uhr beim Nachwuchs des SC Freiburg antreten.

VfL Sindelfingen: Binley, Müller (64. Minute Westram), Ruess, Rudolph, Vilsmeier, Schlipf, Fröschle, Alt, Muciqi, Fay (69. Minute Ruckaberle), Egner.

Presse | Fußball (Frauen) | 26.02.2016

Respekt vor dem Schlusslicht

Zwei Spiele, zwei Siege. Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen sind erfolgreich aus der Winterpause gekommen. Am Sonntag (14 Uhr, Kunstrasenplatz) treffen die Blau-Weißen nun auf Schlusslicht ETSV Würzburg.

Mit dem Gegner will sich VfL-Trainer Saban Uzun gar nicht groß befassen: „Wir spielen vor allem gegen uns selbst. Wir müssen geduldig agieren und die Chancen, die sich ergeben auch nutzen.“

Dabei setzt der Sindelfinger Coach auch auf Neuzugang Ashleigh Shim. Sie kam in der Winterpause im Paket mit Madlen Weinhardt über den großen Teich. Die US-Amerikanerin erzielte beim 2:0 gegen Schott Mainz beide Tore und traf auch beim 3:0 am Aachener Tivoli am vergangenen Wochenende. „Ashleigh hat bei uns einen Vertrag bis Saisonende. Was danach kommt, wird man sehen“, sagt Saban Uzun.

Mit einem Sieg gegen Würzburg könnte sich Sindelfingen vorerst aller Sorgen entledigen. Schließlich hat der VfL schon vor dem Anpfiff satte neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Daran hat auch Ashleigh Shim mit ihren drei Toren einen gewichtigen Anteil.

Hat beim VfL eingeschlagen: Ashleigh Shim (rechts). Bild: Photo 5/A

Presse | Fußball (Frauen) | 22.02.2016

Die VfL-Frauen schießen sich frei

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben nach dem 2:0 gegen Mainz mit einem 3:0-Sieg in Aachen nachgelegt. In der 10. Spielminute brachte Anja Selensky den VfL mit einem Fernschuss unter die Latte 1:0 in Führung. Wenig später hielt Torfrau Besarta Leci den VfL mit einem Reflex im Spiel, dann fiel zwei Minuten vor der Pause durch ein Eigentor so etwas wie eine Vorentscheidung. Neuzugang Ashleigh Jerise Shim markierte in der 77. Minute den 3:0-Endstand. „In der ersten Halbzeit war es bei schwierigen und windigen Bedingungen ein umkämpftes Spiel. Nach dem Wechsel haben wir uns gesteigert und hätten höher gewinnen können“, so Trainer Saban Uzun.

VfL Sindelfingen: Leci, Bogenschütz, Strähle, Rilling (71. Minute Kronmüller), Selensky, Weinhardt, Bosnjak, Siegle, Grimm, Spengler, Shim (88. Minute Borges). – weg –

Presse | Fußball (Frauen) | 20.02.2016

Mit Rückenwind ins Rheinland

Die Zweitliga-Fußballerinnen des VfL Sindelfingen haben mit dem 2:0-Heimerfolg gegen Schott Mainz einen Schritt in Richtung Klassenverbleib gemacht. Am Sonntag bei Alemannia Aachen (Spielbeginn 14 Uhr) wollen die Blau-Weißen nachlegen. Dabei setzt Trainer Saban Uzun wieder auf die Treffsicherheit von Ashleigh Shim. Der Neuzugang erzielte gegen die Rheinhessen beide Tore.

Presse | Fußball (Frauen) | 12.02.2016

Auf die Arbeit folgt die Ernte

Schott Mainz, da war doch was. Mit einem 2:0-Sieg starteten die Sindelfinger Fußball-Frauen im Sommer in eine Zweitligasaison voller Fragezeichen. Das Team von Saban Uzun war komplett umgekrempelt – und weckte gleich Hoffnungen. Am Sonntag soll sich die Geschichte wiederholen.

Der 2:0-Erfolg beim TSV Schott Mainz hatte Ende August erste Unklarheiten über die Qualität in der Mannschaft des VfL Sindelfingen beiseite geräumt. Insgesamt 14 Spielerinnen musste das VfL-Trainergespann im Vergleich zur vergangenen Saison ersetzen. „Das ist keine einfache Sache, aber wir haben den ersten wichtigen Schritt getan“, freute sich Saban Uzun. Eine „entspannte Runde“, so Uzun, sei das Ziel aller Beteiligten.

Ganz so weit ist der VfL Sindelfingen nicht gekommen. Es folgte eine lange Durststrecke mit mancher Niederlage, die nicht hätte sein müssen. Dann, im Schlussspurt der Hinrunde, griffen die Rädchen endlich wieder ineinander. Und der VfL Sindelfingen überwinterte auf einem Nichtabstiegsplatz. Das 1:5 zum Vorrundenabschluss beim FC Bayern München II war zwar heftig, die Leistung aber ansprechend und der Gegner voll des Lobes.

Diese von Saban Uzun erhoffte „entspannte Runde“ gibt es also noch nicht ganz. Aber der Trend zeigt nach oben. Carina Spengler sagte in ihrer Liebeserklärung an den VfL Sindelfingen in der SWR-Landesschau, dass es jetzt darum geht, endlich auch die verdienten Punkte einzusammeln.

Am besten fängt der VfL damit am Sonntag um 14 Uhr im Heimspiel gegen den TSV Schott Mainz an. „Oberstes Ziel für die Rückrunde ist es, das Punktekonto aufzustocken und uns von der Abstiegszone abzusetzen“, sagt Saban Uzun.

Was ihm dabei Mut macht, die die Entwicklung der Mannschaft und wie sie mit Rückschlägen im Laufe eines Spiels und auch von Spieltag zu Spieltag umgegangen ist. Saban Uzun: „Zudem konnten wir mit zunehmender Spieldauer unser Tempo aufrechterhalten und im letzten Drittel der Spielzeit sogar immer erhöhen. Das spricht für eine gute Verfassung der Spielerinnen, sie haben im Training gut gearbeitet.“

In der Vorbereitung gab es ansprechende Auftritte. Zum Beispiel einen 3:0-Sieg im Test in der Sportschule Ruit gegen die U18-Auswahl des Württembergischen Fußballverbands, eine 1:2-Niederlage beim Bundesliga-Tabellenfünften SC Sand oder einen 4:1-Sieg gegen Schwaben Augsburg.

Für Carina Spengler und den VfL Sindelfingen wird es wieder ernst. Bild: Photo 5/A